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| Überbrückung -EFD|

Internationaler (IJFD) und Europäischer Freiwilligendienst (EFD)

IJFD - Internationaler Jugendfreiwilligendienst

Das ist das Freiwilligenprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Der IJFD soll explizit allen jungen Menschen – unabhängig von der Bildung, der Herkunft und der Einkommenssituation – die Freiwilligenarbeit im Ausland ermöglichen.

Auch hier ist es das Ziel, interkulturelle und gesellschaftspolitische Erfahrungen und ggf. Berufsorientierung zu sammeln. Die Tätigkeitsbereiche ähneln sehr dem Freiwilligen und dem Ökologischen Jahr, d.h. Arbeit in sozialen Einrichtungen mit Kindern, Jugendlichen, alten Menschen und in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Kultur, Menschenrechte, Ökologie, Friedenspolitik.

Der Aufbau eines Spenderkreises wird erwartet, siehe dazu mehr unter hier (ganz oben).
Auf einen Blick:
  • 18 bis 26 Jahre
  • 6-18 Monate (in der Regel 12)
  • gute körperliche Verfassung
  • kein besonderer Bildungsabschluss nötig
  • Interesse für das Tätigkeitsgebiet
  • Einsatz weltweit
  • Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung
  • Förderung der Reisekosten
  • Taschengeld, Versicherung, begleitende Veranstaltungen über den Träger
  • Kindergeld läuft weiter
Weitere Informationen und Links zu Anbietern auf www.ijfd-info.de oder www.rausvonzuhaus.de (IJFD eingeben).

EFD- Europäischer Freiwilligendienst

Es handelt sich um einen Dienst der Europäischen Union: Jugendliche, die ihren Wohnsitz in der EU haben, können in einem gemeinnützigen Projekt im sozialen, ökologischen, kulturellen und sportlichen Bereich mitarbeiten. Der Europäische Freiwilligendienst wird durch das Programm Jugend in Aktion/Youth in Action gefördert.

Auf einen Blick:
  • 18 bis 30 Jahre (manchmal ab 17 möglich)
  • 2-12 Monate (in der Regel aber fast immer ein Jahr)
  • ständiger Wohnsitz in einem Land der EU (oder in Norwe- gen, Island, Liechtenstein und der Schweiz)
  • ab Fachhochschulreife/Abi direkt, ansonsten mit abgeschlossener Ausbildung
  • gute körperliche Verfassung
  • Interesse an anderen Kulturen
  • Grundkenntnisse in Englisch
  • Engagement für soziale und/oder ökologische Belang
  • Taschengeld, Versicherung, Sprachkurs, begleitende Veranstaltungen über die EU
  • Kindergeld läuft weiter
So wie ich das verstanden habe, kann man sich nicht selbst dort bewerben, sondern man sucht sich eine Entsendeorganisation, die dann den Antrag bei „JUGEND für Europa“ stellt und bei der Vorbereitung und während des Einsatzes hilft. Entsendeorganisation kann grundsätzlich jeder gemeinnützige Verein, jede Kirchengemeinde oder öffentliche Stelle sein. Die besten Infos gibt es auf www.go4europe.de , das ich persönlich aber sehr unübersichtlich finde, denn dort finden sich auch wieder andere Programme.



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