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Informationen für Multiplikatoren/innen
| Überbrückung|

Überbrückung im In- und Ausland

Es gibt sehr viele Infos im Netz dazu, aber ich finde es schwer zu erkennen, welche Programme wie viel kosten. Die Datenbanken dazu werden stets von denen gut gefüllt, die kostenpflichtige Programme anbieten. Die günstigen Ziele findet man schlecht, weil die Träger es gar nicht nötig haben, dafür Werbung zu machen.

Wie immer führt das dazu, dass die (von Eltern) gut Informierten und früh Gestarteten die besten Sachen bekommen. Sorgen wir doch dafür, dass auch andere diese Informationen erhalten!

Selbst organisiert oder alles vorgekaut?
Während früher jeder seinen Auslandsaufenthalt -außer vielleicht Au-pairs- selbst organisieren musste, gibt es jetzt für alles eine Vermittlungsagentur. Das ist praktisch, kostet aber Geld. Und die Selbständigkeit als Kompetenz wächst dadurch nicht gerade.

Die Kosten sind bei den Einzelthemen aufgeführt. Das günstigste sind staatliche Programme wie weltwärts, kulturweit, FSJ, FÖJ, BuFDi.

In meinen Beratungen treffe ich zuweilen auf Erstaunen, wenn ich erkläre, dass nicht jeder überall hin darf und ein Land selbst bestimmen darf, wer wie ins Land kommt. Eigentlich sollte das angesichts der Zuflucht suchenden Menschen auch in Deutschland angekommen sein, aber die Ratsuchenden beziehen das nie auf sich. Ein Visum, warum das denn? Vielleicht ist es auch der EU zu verdanken, dass es für uns so selbstverständlich ist, uns frei bewegen zu können.

Kurzzeitaufenthalte habe ich nicht aufgeführt. So gibt es etliche Workcamps oder Jugendgemeinschaftsdienste, die mir allerdings recht undurchsichtig erscheinen. So habe ich schon mal ein zweiwöchiges Trommelworkcamp in Ghana gefunden, dass dann aber über 2000 Euro kosten sollte. Mehr Infos gibt es unter www.workcamps.de.

Sprachreisen habe ich ebenfalls hier heraus gelassen, weil sie für mich nicht unbedingt zur Berufsorientierung gehören. Aber hier gibt es sehr viele Anbieter, so dass sich ein Vergleich lohnt. Dazu empfehle ich auf eine der vielen Auslandsmessen zu gehen.

FSJ und FÖJ stehen bei Inland, sind aber teilweise auch im Ausland möglich, allerdings ist das Angebot knapp. Mehr dort demnächst direkt, ist aber noch nicht fertig!

Eine gute Idee ist es, innerhalb einer Ausbildung ins Ausland zu gehen. Da das nicht unsere Schüler*innen betrifft, sei hier nur diese Stelle genannt:
www.machmehrausdeinerausbildung.de.

Und ein Studium im Ausland ist ein ganz neues Thema, das irgendwann folgt.



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